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Ein durchweg gelungener Jahresstart

Januar 2025 – HP&P Fondsupdate

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Update: HP&P Global Equity AK I (AK R) +3,8% (+3,7%) mtd. | +3,8% (+3,7%) ytd.

Update: HP&P Europe Equity +7,7% mtd. | +7,7% ytd.

Update: HP&P Stiftungsfonds +1,7% mtd. | +1,7% ytd.

Update: Aktien Südeuropa Nachhaltigkeit UI +6,6 mtd. | +6,6% ytd.

Webinaraufzeichnung HP&P Global Equity

Die starke Aufwärtsbewegung an den Aktienmärkten in 2024 setzt sich im Januar nahtlos fort. Trotz der von Trump angekündigten Zölle gegen China, Kanada und Mexiko und neuen Strafmaßnahmen gegen Russland und die BRICS-Staaten, legten die meisten Indizes deutlich zu.

Unter Druck standen hingegen Technologiewerte: Der DeepSeek-Hype setzte Nvidia, Microsoft & Co. erheblich zu. Nvidia verlor im Januar über 10% an Wert. Dieser exogene Schockmoment versetzt der Dominanz der glorreichen Sieben einen erheblichen Dämpfer.

Makroökonomisch zeigte sich ein gemischtes Bild: Während die US-Arbeitslosenquote überraschend fiel und offene Stellen zunahmen, blieb das BIP-Wachstum hinter den Erwartungen zurück.

Die Inflation bleibt das zentrale Thema für die Märkte. In den USA fiel die Kerninflation niedriger als befürchtet aus, während die Headline-Inflation stabil blieb. In Europa stieg die Inflation hingegen auf 2,7 %, insbesondere getrieben durch höhere Energiepreise. Während die Fed keine Eile für Zinssenkungen sah, senkte die EZB den Leitzins um 25 Basispunkte und stellte weitere Lockerungen in Aussicht.

Ob die positive Entwicklung an den Aktienmärkten anhält, wird sich in den kommenden Monaten zeigen. Entscheidend werden vor allem die Entwicklung der Handelskonflikte und die Reaktion der Zentralbanken sein.

Europäische Aktien starteten stark ins Jahr (Euroland +8,1%, Europa +6,4%), während die USA durch Gewinnmitnahmen – insbesondere bei Nvidia – gebremst wurden. Belastet durch Unsicherheiten über die Geldpolitik der BoJ, startete Japan nahezu unverändert ins Jahr.

Die Sektoren Kommunikation (+8,1%) und Finanzen (+6,6%) führten die Gewinnerliste an. Energiewerte profitierten von steigenden Ölpreisen. Technologie (-1,6%) war der einzige Sektor im Minus – belastet durch Gewinnmitnahmen und der KI-Konkurrenz Deepseek aus China.

Momentum blieb auch im Januar der stärkste Stil und setzte sich global (+4,8%) wie in Europa (+7,4%) an die Spitze. Value hielt sich stabil, während Low-Risk-Titel in Europa leicht hinter dem Gesamtmarkt zurückblieben.

In den USA schlugen sich Mid Caps (+3,8%) deutlich besser als Big Caps (+2,7%). In Europa und Deutschland dominieren hingegen weiterhin die großen Werte.

 

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Anteilklasse I (A2QSG6): mtd.: +3,8% | ytd.: +3,8% 
Anteilklasse R (A2QSG5) mtd.: +3,7% | ytd.: +3,7% 

Anteilklasse A (A2QSG4) mtd.: +3,7% | ytd.: +3,7%

Der Fonds hat im Januar seine globale Aktienbenchmark geschlagen und liegt seit Auflage 20% vor seiner Peergroup. Im abgelaufenen Monat entwickelten sich die Mid-Caps in den USA etwas besser als Large-Caps, was dem Fonds, der aufgrund seiner breiten Diversifikation auch in zahlreiche Titel der zweiten und dritten Reihe investiert, zugutekam. Die Ausrichtung zu den Stilen Qualität, Momentum und Low-Risk trugen zusätzlich zur Outperformance bei.

Das japanische Medienunternehmen Fuji Media Holdings Inc. gehört mit rund 7.000 Mitarbeitern und einer Marktkapitalisierung von gerade einmal 3,6 Mrd. Euro zu den kleineren Werten unseres Portfolios. Das Unternehmen produziert und sendet Fernsehinhalte und baut sein Geschäft im digitalen Satellitenrundfunk weiter aus. Trotz eines Skandals um einen prominenten Moderator, der das Unternehmen unter Druck setzte, stieg die Aktie im Januar um 28,2 Prozent. Ein wichtiger Treiber dieses Anstiegs waren solide Geschäftszahlen und optimistische Prognosen. Eine unabhängige Untersuchung soll zudem das Vertrauen in die Unternehmensführung stärken.

Das britische Unternehmen 4Imprint ist auf Werbedruck und Werbeartikel spezialisiert. Rund 1.300 Mitarbeiter erwirtschafteten einen geschätzten Umsatz von 1,2 Mrd. Euro im Jahr 2023. Mit einer Marktkapitalisierung von unter 2 Mrd. Euro gehört 4Imprint zu den eher unbekannten Werten, die vielen Portfoliomanagern verborgen bleibt. Die Aktie stieg im Januar um 22,9 Prozent, gestützt durch ein starkes Trading Update. Der Umsatz für 2024 wird auf 1,37 Milliarden US-Dollar geschätzt, ein Plus von 3 Prozent, während der Gewinn vor Steuern die Markterwartungen übertreffen soll.

Smiths Group PLC ist ein britisches Industrieunternehmen mit einer Marktkapitalisierung von 8,29 Milliarden Euro. Das Unternehmen bietet Produkte für Bedrohungserkennung, Schmuggelprävention sowie industrielle Energie- und Kommunikationsmärkte an. Die Aktie stieg im Januar um 19,7 Prozent. Grund dafür waren über den Erwartungen liegende Ergebnisse im zweiten Quartal. Das Umsatzwachstum könnte die EBIT-Schätzungen für 2025 um bis zu 2 Prozent anheben. Zudem plant das Unternehmen den Verkauf von Geschäftsbereichen und eine Ausweitung der Aktienrückkäufe, was das Vertrauen der Anleger weiter stärkte.

Manhattan Associates Inc. ist ein US-amerikanisches IT-Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung von rund 12 Milliarden US-Dollar. Es bietet Softwarelösungen für Vertriebszentren, um Warenfluss, Lagerung und Personalmanagement zu optimieren. Die Aktie fiel im Januar um 23,3 Prozent. Trotz guter Quartalszahlen sorgte der Ausblick für 2025 für Enttäuschung. Das Unternehmen erwartet nur geringes Umsatzwachstum und sinkende Gewinne, was nicht den Erwartungen der Analysten entsprach. Diese verhaltene Prognose führte zu einem Vertrauensverlust bei den Anlegern und einem starken Kursrückgang.

I-Tranche vs. Peergrup: Zum Vergrößern bitte den Chart anklicken:

R-Tranche vs. Peergroup: Zum Vergrößern bitte den Chart anklicken:Quelle: Capinside

Größte Gewinner und Verlierer:

MTD % Name Branche Land
+28,2% FUJI MEDIA HOLDINGS INC Kommunikationsdienste JAPAN
+22,9% 4IMPRINT GROUP PLC Kommunikationsdienste BRITAIN
+19,7% SMITHS GROUP PLC Industrie BRITAIN

 

MTD % Name Branche Land
-12,1% PROGRESS SOFTWARE CORP IT UNITED STATES
-16,3% ELECTRONIC ARTS INC Kommunikationsdienste UNITED STATES
-23,3% MANHATTAN ASSOCIATES INC IT UNITED STATES

 

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Anteilklasse R: A2ARN3 – Anteilklasse A: 979076

Der Fonds entwickelt sich im Januar wie seine Benchmark (STOXX 50 Europe NR). Während sich die Stile nahezu ausglichen (Momentumtitel unterstützten, Low-Risk-Titel belasteten) wirkte der Size-Effekt deutlich negativ. Eine erfolgreiche Selektion der „richtigen“ Titel ließ den Fonds dennoch mit der Benchmark schritthalten.

Das britische Unternehmen 4Imprint ist auf Werbedruck und Werbeartikel spezialisiert. Rund 1.300 Mitarbeiter erwirtschafteten einen geschätzten Umsatz von 1,2 Mrd. Euro im Jahr 2023. Mit einer Marktkapitalisierung von unter 2 Mrd. Euro gehört 4Imprint zu den eher unbekannten Werten, die vielen Portfoliomanagern verborgen bleibt. Die Aktie stieg im Januar um 22,9 Prozent, gestützt durch ein starkes Trading Update. Der Umsatz für 2024 wird auf 1,37 Milliarden US-Dollar geschätzt, ein Plus von 3 Prozent, während der Gewinn vor Steuern die Markterwartungen übertreffen soll.

Hermès International, der bekannte französische Hersteller der Birkin Bag, gehört mit einer Marktkapitalisierung von über 200 Mrd. Euro zu den teuersten und größten Unternehmen Europas. Der Konzern erwirtschaftete mit seinen rund 23.000 Mitarbeitern einen Umsatz von 13,4 Mrd. EUR im letzten Jahr. Kaum einem Unternehmen ist es wie Hermès gelungen, über Jahre hinweg mit einer hohen Rentabilität so stark zu wachsen. Die Aktie legte im Januar um 17,3 Prozent zu und setzte damit ihren positiven Trend der letzten Monate fort. Starke Umsatzzahlen des Schweizer Luxusgüterkonzerns Richemont im Weihnachtsquartal sorgten für einen positiven „Read-Across“-Effekt, der den gesamten Sektor stützte und auch Hermès weiter antrieb.

Der in London gelistete Rückversicherer Conduit Holdings Ltd. fiel im Januar um 4,0 Prozent. Die gesamte Rückversicherungsbranche stand unter Druck, da Naturkatastrophen wie die Waldbrände in Kalifornien hohe Schäden verursachten.

Performance vs. Peergroup (seit Strategieumstellung am 31.05.2023). Zum Vergrößern bitte den Chart anklicken:

Quelle: Capinside.com

Größte Gewinner und Verlierer:

MTD % Name Branche Land
+22,7% 4IMPRINT GROUP PLC Kommunikationsdienste BRITAIN
+18,7% SMITHS GROUP PLC Industrie BRITAIN
+17,3% HERMES INTERNATIONAL Nicht-Basiskonsumgüter FRANCE

 

MTD % Name Branche Land
-2,5% RINGKJOEBING LANDBOBANK A/S Finanzwesen DENMARK
-2,8% NOVO NORDISK A/S-B Gesundheitswesen DENMARK
-4,0% CONDUIT HOLDINGS LTD Finanzwesen BERMUDA

 

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Anteilklasse R: A3C92Q  – Anteilklasse A: A2QCXE 

Der Fonds investiert in ein breit gestreutes Portfolio aussichtsreicher Werte des Euroraums und sichert das Marktrisiko zum großen Teil ab. Während sich die Stile nahezu ausglichen (Momentumtitel unterstützten, Low-Risk-Titel belasteten) wirkte der Size-Effekt negativ.

Die spanische Großbank Banco Bilbao Vizcaya Argentaria gehört mit einer Marktkapitalisierung von 63,5 Milliarden Euro und rund 126.000 Mitarbeitern zu den Schwergewichten der Branche. Die Bekanntgabe eines Rekordgewinns in 2024 (der Nettogewinn knackte erstmals die Marke von 10 Milliarden Euro), ließ die Aktie um stolze 16,9% im Januar steigen.

Der deutsche Ticketing- und Live-Entertainment-Dienstleister CTS Eventim AG & Co. KGaA verzeichnete ein Plus von 15,4 Prozent. Dieser Anstieg wurde durch positive Analystenbewertungen und organisatorischen Anpassungen in der Unternehmensstruktur unterstützt.

Das finnische, maritime Industrieunternehmen Cargotec Oyj verlor ohne spezifische unternehmensbezogene Neuigkeiten 6,0 Prozent.

Fonds vs. Peergroup. Zum Vergrößern, bitte den Chart anklicken:

Quelle: Capinside.com

Größte Gewinner und Verlierer:

MTD % Name Branche Land
+16,9% BANCO BILBAO VIZCAYA ARGENTA Finanzwesen SPAIN
+15,4% CTS EVENTIM AG & CO KGAA Kommunikationsdienste GERMANY
+15,3% UNICREDIT SPA Finanzwesen ITALY

 

MTD % Name Branche Land
-3,5% ATOSS SOFTWARE IT GERMANY
-4,7% KONECRANES OYJ Industrie FINLAND
-6,0% CARGOTEC OYJ-B SHARE Industrie FINLAND

 

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A1J9A7 / DE000A1J9A74

Der Aktienfonds, der auf die Märkte in Italien, Spanien, Portugal, Frankreich und Griechenland fokussiert ist, gewann im Januar 6,6% an Wert und damit etwas mehr als seine Benchmark.

Banco de Sabadell setzte seinen Aufwärtstrend fort und stieg im Januar um 21,4%. Eine mögliche Übernahme durch die BBVA steht im Raum.

Hermès legte um 17,3% zu und setzte damit seinen positiven Trend fort. Der gesamte Luxusgütersektor profitierte von starken Zahlen des Konkurrenten Richemont, die für zusätzlichen Rückenwind sorgten.

UniCredit gewann 15,3%, gestützt durch robuste Geschäftszahlen und eine weiterhin starke Entwicklung im europäischen Bankensektor.

Auf der Verliererseite stand Hellenic Telecommunications Organization mit einem leichten Rückgang von 1,9%. Damit war es das einzige Unternehmen im Minus im Portfolio.

Südeuropa profitiert weiterhin vom EU-Wiederaufbaufonds und bietet eine hohe Anzahl attraktiver Unternehmen.

Quelle: Universal Investment

Größte Gewinner und Verlierer:

MTD % Name Branche Land
+21,4% BANCO DE SABADELL SA Finanzwesen SPAIN
+17,3% HERMES INTERNATIONAL Nicht-Basiskonsumgüter FRANCE
+15,3% UNICREDIT SPA Finanzwesen ITALY

 

MTD % Name   Land
-1,9% HELLENIC TELECOMMUN ORGANIZA Kommunikationsdienste GREECE

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Team von Habbel, Pohlig & Partner

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Habbel, Pohlig & Partner
Institut für Bank- und Wirtschaftsberatung GmbH

Sonnenberger Str. 14
65193 Wiesbaden

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Managing Director – Portfoliomanagement

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