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Die Unsicherheit ist zurück

Februar 2025 – HP&P Fondsupdate

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Update: HP&P Global Equity AK I (AK R) -2,2% (-2,3%) mtd. | +1,5% (+1,4%) ytd.

Update: HP&P Europe Equity +2,6% mtd. | +10,6% ytd.

Update: HP&P Stiftungsfonds +1,8% mtd. | +3,5% ytd.

Update: Aktien Südeuropa +3,9% mtd. | +10,8% ytd.

Nach einem starken Jahresstart brachte der Februar deutliche Unsicherheit an den Finanzmärkten. Eskalierende Handelskonflikte, geopolitische Verwerfungen und steigende Inflation führte zu einem Anstieg der Volatilität und deutlichen Rücksetzern der US-Indizes. Anleger dürften froh gewesen sein, dass der Monat nur 28 Tage hatte.

Politisch sorgte die Bundestagswahl (CDU mit dem zweitschlechtesten, SPD mit dem historisch schwächsten Ergebnis) sowie die Verhandlungen zwischen Trump und Putin über eine mögliche Lösung des Ukraine-Konflikts für Schlagzeilen. Ein mögliches Kriegsende scheint nach einem Eklat zwischen Trump, seinem Vize JD Vance und dem ukrainischen Präsidenten Selenskyj in weiter Ferne und zwingt Europa aufgrund der steigenden geopolitischen Spannungen zu höheren Rüstungsausgaben.

In den USA wuchs die Sorge um die Inflation: Löhne stiegen deutlich, die Produzentenpreise überraschten nach oben, und die Headline-Inflation zog an. Die Fed zeigt sich daher immer skeptischer bezüglich weiterer Zinssenkungen, die seitens der Politik gefordert werden. Auch in Europa fiel die Inflation (2,7% Kernrate) höher als erwartet aus. Sehen wir schon wieder den Anfang der Zinswende?

Im Februar zeigten die europäischen Märkte eine bemerkenswerte Outperformance gegenüber globalen Indizes, während US-Indizes unter Druck standen. Die Magnificent Seven gaben weiter nach und setzten den gesamten Technologiesektor unter Druck. Japan verlor, belastet durch Unsicherheiten zur BoJ-Geldpolitik, 3,8%.

Basiskonsumwerte führten die Gewinnerliste an, gefolgt von Immobilienunternehmen und Energiewerten. Technologie, Kommunikation und zyklischer Konsum finden sich am Ende der Rangliste wieder. Damit steht die Entwicklung 2025 im starken Kontrast zur jüngeren Vergangenheit.

Low-Risk- (+3,4%) und Valuetitel (+2,7%) schlugen den breiten globalen Markt deutlich, Qualitätstitel verloren hingegen. In Europa konnte man mit Valuewerten den höchsten Mehrwert schaffen.

Die fehlende Marktbreite in den USA belastete auch im Februar die Ergebnisse aktiver Investoren, die meist von der Marktkapitalisierung abweichen. In den USA verloren Big-Caps (-1,4%) deutlich weniger als Mid-Caps (-4,4%). In Europa und Euroland war der Size-Effekt moderater negativ, während in Deutschland die MDax-Werte den Dax deutlich schlugen.

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Anteilklasse I (A2QSG6): mtd.: -2,2% | ytd.: +1,5% 
Anteilklasse R (A2QSG5) mtd.: -2,3% | ytd.: +1,4% 

Anteilklasse A (A2QSG4) mtd.: -2,3% | ytd.: +1,4%

Im Februar entwickelten sich die Mega- und Big-Caps in den USA deutlich besser als die Marktbreite, was für den Fonds, der breit allokiert ist und auch in viele Titel der zweiten und dritten Reihe investiert, eine Belastung darstellte. Die bevorzugten Anlagestile Momentum und Low-Risk schnitten zwar besser als der Gesamtmarkt ab, konnten den negativen Einfluss des Size-Effekts jedoch nicht ausgleichen.

Das niederländische Bauunternehmen Koninklijke BAM Groep ist mit rund 13.100 Mitarbeitern im Hoch- und Tiefbau, sowie in Infrastrukturprojekten tätig. Mit gut 1,5 Mrd. Euro Marktkapitalisierung gehört der Titel zu den kleinsten Unternehmen des Fonds. Das Unternehmen lieferte im Februar ordentliche Geschäftszahlen ab und überraschte bei der Dividende und einem zusätzlichen Aktienrückkaufprogramm. Die Aktie stieg im Februar um 21,4%.

Das US-Beratungsunternehmen Huron Consulting Group Inc. unterstützt Unternehmen und Institutionen in den Bereichen Finanzen, Strategie, Technologie und Analytik. Mit rund 6.480 Mitarbeitern und einer Marktkapitalisierung von 2,6 Mrd. USD gehört die Huron Consulting Group auch zu den kleineren und unbekannteren Unternehmen der zweiten und dritten Reihe. Doch gerade diese Werte erzielen regelmäßig hohe Performancebeiträge im Portfolio.​ Im Februar stieg die Aktie um 20,5%. Ein wesentlicher Treiber dieses Anstiegs waren die Rekordergebnisse des vierten Quartals 2024, die weit über den Erwartungen lag. Zudem wurde der Ausblick angehoben.

Auch die japanische Hazama Ando Corp. gehört mit rund 1,5 Mrd. Euro Marktkapitalisierung zu den kleinsten Werten des Fonds. Das Bauunternehmen ist spezialisiert auf Infrastrukturprojekte wie Dämme, Autobahnen und Stromleitungen sowie den Bau von Wolkenkratzern, Museen und Kongresszentren. Die Aktie legte im Februar um 19,8% zu, getrieben von starken Quartalszahlen und einer Anhebung der Jahresprognose. Das Unternehmen hob sowohl die Umsatz- als auch die Gewinnerwartung deutlich an, unterstützt durch höhere Margen im Hochbau und den Verkauf strategischer Beteiligungen.

Die Aktien des irischen Nahrungsmittelherstellers Glanbia musste im Februar mit -21,5%, den größten Rückgang seit 2007 verkraften. Der Hauptgrund für den starken Kursverlust war die Ankündigung, die zum Konzern gehörende Marke SlimFast zu verkaufen. Zusätzlich enttäuschten die Jahresprognosen, insbesondere im Bereich Performance Nutrition, der durch hohe Rohstoffpreise und schwächere Margen unter Druck stand.

I-Tranche vs. Peergrup: Zum Vergrößern bitte den Chart anklicken:

R-Tranche vs. Peergroup: Zum Vergrößern bitte den Chart anklicken:Quelle: Capinside

Größte Gewinner und Verlierer:

MTD % Name Branche Land
21,4% KONINKLIJKE BAM GROEP NV Industrie NETHERLANDS
20,5% HURON CONSULTING GROUP INC Industrie UNITED STATES
19,8% HAZAMA ANDO CORP Industrie JAPAN

 

MTD % Name Branche Land
-19,0% DROPBOX INC-CLASS A IT UNITED STATES
-19,1% AKAMAI TECHNOLOGIES INC IT UNITED STATES
-21,5% GLANBIA PLC Basiskonsumgüter IRELAND

 

 

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Anteilklasse R: A2ARN3 – Anteilklasse A: 979076

Der Fonds stieg im Februar um 2,6% und ist damit auch seit Jahresanfang deutlich stärker im Plus als der US-lastige HP&P Global Equity.

Dieser hat Exposure in die Stile Low-Risk, Qualität und Momentum, die im Monatsverlauf in Summe keinen Mehrwert gegenüber dem breiten Markt erzielten. Die Marktbreite blieb in Europa insgesamt schwach, da Mid-Caps hinter den großen Werten zurückblieben. Da der Fonds breit diversifiziert ist und Titel der zweiten und dritten Reihe einen prominenten Platz im Portfolio einnehmen, bremste der Size-Effekt die relative Wertentwicklung gegenüber der Benchmark (STOXX 50 Europe) leicht.

Das niederländische Bauunternehmen Koninklijke BAM Groep ist mit rund 13.100 Mitarbeitern im Hoch- und Tiefbau, sowie in Infrastrukturprojekten tätig. Mit gut 1,5 Mrd. Euro Marktkapitalisierung gehört der Titel zu den kleinsten Unternehmen des Fonds. Das Unternehmen lieferte im Februar ordentliche Geschäftszahlen ab und überraschte bei der Dividende und einem zusätzlichen Aktienrückkaufprogramm. Die Aktie stieg im Februar um 21,4%.

Wolters Kluwer ist ein weltweiter Anbieter von cloudbasierten Softwarelösungen für Fachleute in Bereichen wie Gesundheit, Recht und Finanzen. Mit 18.170 Mitarbeitern und einem Umsatz von 5,9 Milliarden Euro ist das niederländische Unternehmen ein wichtiger – aber nicht immer im Rampenlicht stehender – Player in der IT- und Softwarebranche. Im Februar fiel die Aktie um 16,0%, trotz eines starken Wachstums im Geschäft mit Cloudsoftware-Abonnements. Die Ergebnisse und die Prognosen für das laufende Jahr, zusammen mit der Ankündigung, dass die Unternehmenschefin Nancy McKinstry in einem Jahr in den Ruhestand geht, enttäuschten die Investoren.

Performance vs. Peergroup (seit Strategieumstellung am 31.05.2023). Zum Vergrößern bitte den Chart anklicken:

Quelle: Capinside.com

Größte Gewinner und Verlierer:

MTD % Name Branche Land
21,4% KONINKLIJKE BAM GROEP NV Industrie NETHERLANDS
18,2% DANIELI & CO-RSP Industrie ITALY
15,9% SYDBANK A/S Finanzwesen DENMARK

 

MTD % Name Branche Land
-16,0% WOLTERS KLUWER Industrie NETHERLANDS
-16,9% LABORATORIOS FARMACEUTICOS Gesundheitswesen SPAIN
-21,5% GLANBIA PLC Basiskonsumgüter IRELAND

 

 

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Anteilklasse R: A3C92Q  – Anteilklasse A: A2QCXE 

Der Fonds investiert in ein breit gestreutes Portfolio aussichtsreicher Werte des Euroraums und sichert das Marktrisiko zum großen Teil ab. Im Februar erzielte der Fonds +1,8% bzw. liegt seit Jahresanfang mit 3,5% im Plus.

Der ausgeprägte Stil Momentum entwickelte sich neutral, während Qualität und Low-Risk hinter dem Markt zurückblieben. Der Size-Effekt wirkte belastend, da Mid-Caps insgesamt schwächer abschnitten als Big-Caps. Durch eine erfolgreiche Titelselektion konnte der Fonds diese Faktoren jedoch ausgleichen und sich besser als seine Benchmark entwickeln.

Das niederländische Bauunternehmen Koninklijke BAM Groep ist mit rund 13.100 Mitarbeitern im Hoch- und Tiefbau, sowie in Infrastrukturprojekten tätig. Mit gut 1,5 Mrd. Euro Marktkapitalisierung gehört der Titel zu den kleinsten Unternehmen des Fonds. Das Unternehmen lieferte im Februar ordentliche Geschäftszahlen ab und überraschte bei der Dividende und einem zusätzlichen Aktienrückkaufprogramm. Die Aktie stieg im Februar um 21,4%.

Der finnische Kranspezialist Konecranes Oyj veröffentlichte gute Geschäftszahlen und einen konstruktiven Ausblick. Die Aktie stieg im Februar um 17,5%.

Wolters Kluwer ist ein weltweiter Anbieter von cloudbasierten Softwarelösungen für Fachleute in Bereichen wie Gesundheit, Recht und Finanzen. Mit 18.170 Mitarbeitern und einem Umsatz von 5,9 Milliarden Euro ist das niederländische Unternehmen ein wichtiger – aber nicht immer im Rampenlicht stehender – Player in der IT- und Softwarebranche. Im Februar fiel die Aktie um 16,0%, trotz eines starken Wachstums im Geschäft mit Cloudsoftware-Abonnements. Die Ergebnisse und die Prognosen für das laufende Jahr, zusammen mit der Ankündigung, dass die Unternehmenschefin Nancy McKinstry in einem Jahr in den Ruhestand geht, enttäuschten die Investoren.

Fonds vs. Peergroup. Zum Vergrößern, bitte den Chart anklicken:

Quelle: Capinside.com

Größte Gewinner und Verlierer:

MTD % Name Branche Land
21,4% KONINKLIJKE BAM GROEP NV Industrie NETHERLANDS
17,5% KONECRANES OYJ Industrie FINLAND
16,1% BANCO BILBAO VIZCAYA ARGENTA Finanzwesen SPAIN

 

MTD % Name Branche Land
-12,7% TITAN CEMENT INTERNATIONAL Roh-, Hilfs- & Betriebsstoffe BELGIUM
-16,0% WOLTERS KLUWER Industrie NETHERLANDS
-16,9% LABORATORIOS FARMACEUTICOS Gesundheitswesen SPAIN

 

 

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A1J9A7 / DE000A1J9A74

Der Aktienfonds, der auf die Märkte in Italien, Spanien, Portugal, Frankreich und Griechenland fokussiert ist, gewann im Februar 3,9% an Wert und damit etwas weniger als seine Benchmark.

Banco Santander S.A. setzte seinen Aufwärtstrend fort und stieg im Februar um 25,3 %. Der Anstieg wurde durch starke Ergebnisse im vierten Quartal befeuert.

Banco de Sabadell S.A. stieg im Februar um 16,7 %. Dies ist im Kontext eines laufenden, feindlichen Übernahmeversuchs durch BBVA zu sehen, der derzeit von den Wettbewerbsbehörden geprüft wird.

Prysmian S.p.A. verzeichnete einen Rückgang von 15,3 %, beeinflusst durch wirtschaftliche Unsicherheiten und steigende Produktionskosten.

Südeuropa profitiert weiterhin vom EU-Wiederaufbaufonds und bietet eine hohe Anzahl attraktiver Unternehmen.

Quelle: Universal Investment

Größte Gewinner und Verlierer:

MTD % Name Branche Land
25,3% BANCO SANTANDER SA Finanzwesen SPAIN
21,8% BANCA POPOLARE DI SONDRIO Finanzwesen ITALY
16,7% BANCO DE SABADELL SA Finanzwesen SPAIN

 

MTD % Name   Land
-7,2% PUBLICIS GROUPE Kommunikationsdienste FRANCE
-7,7% NAVIGATOR CO SA/THE Roh-, Hilfs- & Betriebsstoffe PORTUGAL
-15,3% PRYSMIAN SPA Industrie ITALY

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Team von Habbel, Pohlig & Partner

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Habbel, Pohlig & Partner
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